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NEWSLETTER 7/2016: Erholungsbeihilfe f├╝r Arbeitnehmer

Als Chef den Mitarbeitern g├╝nstig Gutes tun

Erholungsbeihilfe f├╝r Arbeitnehmer, z.B. f├╝r einen StrandurlaubWenn der Chef die Urlaubskasse aufbessert, freut das jeden Mitarbeiter. Neben dem voll aufs Brutto anzurechnenden Urlaubsgeld gibt es aber auch noch eine weitgehend unbekannte, f├╝r beide Seiten steuerlich h├Âchst attraktive Alternative: die Erholungsbeihilfe.

ÔÇ×Bei der Erholungsbeihilfe handelt es sich um eine freiwillige Zusatzleistung des ArbeitgebersÔÇť, erkl├Ąrt Steuerberater Wolfgang Dill aus Limburg. Die Beihilfe wird vom Arbeitgeber pauschal mit 25% besteuert (zzgl. 5,5% Solidarit├Ątszuschlag und ggfls. Kirchensteuer) und ist sozialversicherungsfrei ÔÇô sofern bestimmte Grenzen eingehalten werden. Pro Arbeitnehmer und Jahr k├Ânnen laut Einkommensteuergesetz bis zu 156 Euro ausgezahlt werden. Hinzu kommen f├╝r Ehe- oder eingetragene Lebenspartner noch einmal 104 Euro (insgesamt dann also 260 Euro) und f├╝r jedes Kind jeweils 52 Euro. ÔÇ×Der Arbeitnehmer muss auf diese Zusch├╝sse weder Steuern noch Sozialabgaben zahlenÔÇť, so Steuerexperte Dill.

Diese Bedingungen m├╝ssen Sie bei der Zahlung der Erholungsbeihilfe beachten

Neben den genannten H├Âchstgrenzen m├╝ssen allerdings noch einige weitere Voraussetzungen beachtet werden. Die Zahlung muss in einem konkreten zeitlichen Zusammenhang mit dem Erholungsurlaub (mindestens zwei Wochen) des Arbeitnehmers stehen. Deshalb sollte sie der Arbeitgeber innerhalb von drei Monaten vor oder nach dem Erholungsurlaub auszahlen. Der Arbeitnehmer muss seinem Arbeitgeber au├čerdem best├Ątigen, dass er das Geld w├Ąhrend seines Urlaubs auch wirklich f├╝r Erholungszwecke ausgegeben hat. Dieser Nachweis kann z.B. mit der Rechnung bzw. Quittung einer entsprechenden Freizeiteinrichtung erbracht werden.

ÔÇ×F├╝r welchen Erholungszweck der Arbeitnehmer das Geld ganz konkret ausgibt, spielt keine Rolle ÔÇô ob nun f├╝r die Hotel├╝bernachtung beim Bergurlaub, den Saunabesuch beim Wellness-Ausflug oder den Tag im Spa├čbad vor der Haust├╝rÔÇť, sagt Steuerberater Dill. Der Betrag darf auch auf verschiedene Urlaube innerhalb eines Jahres aufgeteilt werden. Aber: ÔÇ×Die Erholungsbeihilfe darf auf keinen Fall h├Âher sein als der individuelle gesetzliche Maximalbetrag. Deshalb ist hier entsprechende Sachkunde notwendigÔÇť, warnt der Limburger Steuerberater Wolfgang Dill. Schon bei einem Euro zu viel ist f├╝r die komplette Sonderzahlung┬á der volle Steuersatz zu entrichten. Au├čerdem w├╝rde die Zahlung dann f├╝r Arbeitgeber wie f├╝r Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig.

Foto: Malbert/fotolia.de


Was k├Ânnen Sie tun?

Denken Sie ├╝ber einen attraktiven Bonus f├╝r Ihre Arbeitnehmer nach!

Gerade kleinere Unternehmen k├Ânnen die Zahlung eines Urlaubsgelds inkl. Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung finanziell nur selten stemmen. F├╝r sie bietet die so genannte Erholungsbeihilfe eine g├╝nstige Alternative, um den Arbeitnehmern zumindest eine kleine Bonuszahlung anbieten zu k├Ânnen. Wobei die Beihilfe nat├╝rlich auch zus├Ątzlich zum Urlaubsgeld gezahlt werden kann. Zu den konkreten individuellen Voraussetzungen und den Konsequenzen f├╝r die Gewinn- und Verlustrechnung beraten wir Sie gern:┬á kontakt/at/steuerberater-dill.de

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