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NEWSLETTER 5/2016: Elektromobilit├Ąt mit steuerlicher F├Ârderung

Steuerfrei vom Chef: Strom statt Sprit

Elektromobilit├Ąt mit steuerlicher F├ÂrderungDass die Bundesregierung f├╝r Elektroautos Pr├Ąmien in H├Âhe von bis zu 4.000 Euro beschlossen hat, wurde in den Medien ausf├╝hrlich berichtet. Was einer breiten ├ľffentlichkeit aber eher verborgen blieb: Die Politik plant zahlreiche weitere (vornehmlich steuerliche) Verg├╝nstigungen, mit denen der Elektromobilit├Ąt k├╝nftig Vorfahrt gew├Ąhrt werden soll.

Dazu hat das Bundeskabinett ein ganzes Ma├čnahmenb├╝ndel mit Gesetzentw├╝rfen und F├Ârderrichtlinien vorgelegt bzw. bereits beschlossen. Neben dem unmittelbaren Kaufanreiz in H├Âhe von 4.000 Euro Pr├Ąmie bei der Anschaffung eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs winkt eine kr├Ąftige Ersparnis auch bei der Kfz-Steuer und der Einkommensteuer, erl├Ąutert Steuerberater Wolfgang Dill aus Limburg.

So sollen beispielsweise die modernen Autos zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit sein ÔÇô bislang galt diese Vorzugsbehandlung nur f├╝r f├╝nf Jahre. Auch kann sich die von der Bundesregierung beschlossene F├Ârderung der abgasfreien Elektroautos auch positiv auf das Betriebsklima auswirken: Denn wenn der Arbeitgeber (ebenfalls mit staatlichen Zusch├╝ssen nat├╝rlich) im Betrieb eine Ladevorrichtung einrichtet, k├Ânnen die Arbeitnehmer hier ihr privates Elektro- oder Hybridelektroauto auftanken ÔÇô und zwar ohne dass ihnen vom Fiskus ein geldwerter (und damit zu versteuernder) Vorteil zur Last gelegt wird.┬á ÔÇ×Das ist nat├╝rlich schon ein gewisser Anreiz. Denn hier verf├Ąhrt die Finanzverwaltung ganz anders als bei anderen klassischen Arbeitgeber-Verg├╝nstigungen, also zum Beispiel Dienstwagen oder EssensgutscheinenÔÇť, so der Limburger Steuerberater.

Hier die wichtigsten geplanten Regelungen des vom Bundeskabinett beschlossenen ÔÇ×Gesetzes zur steuerlichen F├Ârderung von Elektromobilit├Ąt im Stra├čenverkehrÔÇť im ├ťberblick:

  • Bei erstmaliger Zulassung reiner Elektrofahrzeuge gilt seit dem 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020 eine f├╝nfj├Ąhrige Kraftfahrzeugsteuerbefreiung. Diese wird r├╝ckwirkend zum 1. Januar 2016 auf zehn Jahre verl├Ąngert.
  • Die zehnj├Ąhrige Steuerbefreiung f├╝r reine Elektrofahrzeuge wird zudem auf technisch angemessene, verkehrsrechtlich genehmigte Umr├╝stungen zu reinen Elektrofahrzeugen ausgeweitet.
  • Im Einkommensteuergesetz werden vom Arbeitgeber gew├Ąhrte Vorteile f├╝r das elektrische Aufladen eines privaten Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugs des Arbeitnehmers im Betrieb des Arbeitgebers und f├╝r die zur privaten Nutzung zeitweise ├╝berlassene betriebliche Ladevorrichtung steuerbefreit.
  • Der Arbeitgeber erh├Ąlt die M├Âglichkeit, geldwerte Vorteile aus der unentgeltlichen oder verbilligten ├ťbereignung der Ladevorrichtung und Zusch├╝sse pauschal mit 25% Lohnsteuer zu besteuern. Die Regelungen werden befristet f├╝r den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2020.

Das entsprechende Gesetz soll nach der parlamentarischen Sommerpause vom Bundestag endg├╝ltig beschlossen werden und dann z├╝gig in Kraft treten.

Dar├╝ber hinaus m├Âchte die Bundesregierung den Ausbau eines fl├Ąchendeckenden Netzes von Schnelllade- und Normalladestationen f├Ârdern. 300 Millionen Euro stellt sie daf├╝r von 2017 und bis 2020 bereit.

Mehr Infos:

Foto: slavun/fotolia.de


Was k├Ânnen Sie tun?

Denken Sie rechtzeitig ├╝ber steuerbeg├╝nstigte Incentives f├╝r Ihre Arbeitnehmer nach

Die meisten Ma├čnahmen zur Elektromobilit├Ąt sind bis 2020 befristet. Gerade f├╝r Unternehmer kann der Zuschuss zur Einrichtung einer Ladevorrichtung im Betrieb interessant sein, auch um ihren Arbeitnehmern einen attraktiven Anreiz zu bieten. Wir beraten Sie gern, ob und inwiefern sich das (bzw. auch andere Verg├╝nstigungen f├╝r Ihre Mitarbeiter) f├╝r Sie lohnt:┬á kontakt/at/steuerberater-dill.de

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