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NEWSLETTER 2/2016: Erhaltungsaufwendungen vs. anschaffungsnahe Herstellungskosten

Steuer-Spielregeln bei der Sanierung nach dem Immobilienkauf

Steuer-Spielregeln bei der Sanierung nach dem ImmobilienkaufWer ein Mietobjekt kauft und dieses zun├Ąchst erst einmal grundlegend sanieren m├Âchte, sollte einige steuerrechtliche Spielregeln beachten. Denn ├╝berschreitet die Investition in die Immobilie eine bestimmte H├Âhe, ger├Ąt der Werbungskosten-Abzug in Gefahr.

In der Regel k├Ânnen die Kosten f├╝r die Sanierung bzw. Renovierung eines neu gekauften Mehrfamilienhauses als sofort abzugsf├Ąhige Werbungskosten bei den Eink├╝nften aus Vermietung und Verpachtung geltend gemacht werden. Diese Kosten bezeichnet der Gesetzgeber als Erhaltungsaufwendungen.

Allerdings gibt es hierbei eine Stolperfalle: ÔÇ×F├╝r die steuerliche Ber├╝cksichtigung d├╝rfen Erhaltungsaufwendungen eine bestimmte finanzielle H├Âchstgrenze nicht ├╝berschreitenÔÇť, warnt Steuerberater Wolfgang Dill aus Limburg. Die Aufwendungen k├Ânnen n├Ąmlich nur dann als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie 15% (netto) der Geb├Ąudeanschaffungskosten innerhalb von drei Jahren nicht ├╝berschreiten.

Liegt die Investition oberhalb dieser Grenze, wertet der Fiskus die Investition als anschaffungsnahe Herstellungskosten. ÔÇ×Im Gegensatz zu den Erhaltungsaufwendungen sind die Ausgaben hierf├╝r nicht als Werbungskosten voll abziehbar. Sie k├Ânnen dann lediglich im Rahmen der Absetzung f├╝r Abnutzung (AfA) ber├╝cksichtigt werdenÔÇť, erkl├Ąrt der Limburger Steuerexperte. Die Investition erh├Âht dann lediglich die Bemessungsgrundlage bei der Geb├Ąudeabschreibung.

Foto: mitifoto/fotolia.de


Was k├Ânnen Sie tun?

Warten Sie nach dem Kauf einer Immobilie falls m├Âglich mit gr├Â├čeren Investitionen

Auf anschaffungsnahe Aufwendungen gibt es eine Steuererstattung erst ├╝ber den Abschreibungszeitraum von rund 50 Jahren. Das hei├čt: weniger Steuervorteil. Auf Erhaltungsaufwendungen gibt es dagegen bereits kurzfristig eine (deutlich h├Âhere) Steuererstattung.

K├Ąufer von Bestandsimmobilien sollten daher m├Âglichst mit gr├Â├čeren Investitionen warten ÔÇô oder darauf achten, dass sie 15% der Anschaffungskosten des Geb├Ąudes nicht ├╝berschreiten. Wir beraten Sie gerne und besprechen mit Ihnen auch Ihr Finanzierungskonzept f├╝r den Immobilienkauf. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns:┬á kontakt/at/steuerberater-dill.de

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