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NEWSLETTER 7/2016: Handwerkerleistungen rund um das Zuhause

Vater Staat hilft beim Schutz vor Einbrechern

Einbruchschutz: Vater Staat hilft bei der Verbesserung / Handwerkerleistungen rund um das Zuhause;Diese Statistik bereitet Sorgen: Deutschlandweit steigt die Zahl der EinbrĂŒche. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Der nachtrĂ€gliche Einbau von Einbruchschutz bringt nicht nur mehr Sicherheit. Zudem winkt ein schöner Steuerbonus von Vater Staat.

„Wer rund um sein Zuhause die Leistung eines Handwerkers in Anspruch nimmt, kann dessen Lohnkosten zum Teil von der Einkommensteuer abziehen“, sagt Steuerberater Wolfgang Dill aus Limburg. Das gilt ebenfalls fĂŒr die NachrĂŒstung von Sicherheitstechnik. Und es gibt die SteuerermĂ€ĂŸigung auch nicht nur fĂŒr den Lohn des Handwerkers, sondern ĂŒberdies fĂŒr dessen Fahrt- sowie Maschinen- bzw. GerĂ€tekosten. 20 Prozent der genannten Kosten können demgemĂ€ĂŸ bis zu einer Höchstgrenze von 6.000 Euro pro Jahr von der tariflichen Einkommensteuer abgezogen werden. „Die Kosten fĂŒr das Material bzw. die Sicherheitstechnik selbst sind leider nicht steuerbegĂŒnstigt“, schrĂ€nkt Steuerexperte Dill ein.

Ganz wichtig: Das Finanzamt berĂŒcksichtigt nur Rechnungen, die unbar – also per BankĂŒberweisung – bezahlt wurden. „In der Rechnung selbst mĂŒssen Lohn- und Materialkosten sauber getrennt ausgewiesen werden“, so der Limburger Steuerberater.

Wie sich der Steuerbonus auf die Handwerkerleistungen lohnen kann, verdeutlicht unser Beispiel:

  • Der EigentĂŒmer eines Einfamilienhauses will seine Immobilie nachtrĂ€glich rundum absichern. DafĂŒr stattet er seine Fenster mit einbruchhemmenden BeschlĂ€gen aus. Außerdem lĂ€sst er die Eingangs- und KellertĂŒr einbruchsicher machen, eine Alarmanlage einbauen und die Außenbeleuchtung modernisieren.
  • Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 10.000 Euro. Davon entfallen laut Rechnung 3.000 Euro auf die Handwerkerlöhne sowie deren Fahrt- und GerĂ€tekosten.
  • Der Immobilienbesitzer macht die Handwerker-Kosten in seiner EinkommensteuererklĂ€rung geltend.
  • Das Finanzamt zieht 20% der Kosten von der Einkommenssteuer ab – also immerhin 600 Euro (20% von 3.000 Euro).
  • Übrigens: Handwerkerleistungen können auch von Mietern geltend gemacht werden, wenn sie diese tatsĂ€chlich selbst bezahlt haben.

Mehr Informationen zum Thema Einbruchschutz:

www.nicht-bei-mir.de

www.k-einbruch.de

Foto: flashpics/fotolia.de


Was können Sie tun?

Überlegen Sie genau, auf welche Förderung Sie setzen möchten

Nicht nur das Finanzamt unterstĂŒtzt Sie wie beschrieben beim Einbau von Maßnahmen zum Einbruchschutz. Auch die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW) hĂ€lt hierfĂŒr Fördertöpfe bereit (Programm 159 (Kredit) bzw. Zuschuss-Programm 455). Aber: Beides zusammen nutzen – also Steuerbonus und KfW-Förderung – können Sie nicht. Wir rechnen gerne mit Ihnen gemeinsam durch, welcher Weg fĂŒr Sie finanziell lukrativer ist:  kontakt/at/steuerberater-dill.de

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