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DILL-NEWSLETTER 4/2017: Zuzahlung mindert Wert

Arbeitnehmer k├Ânnen sich am Dienstwagen beteiligen

Zuzahlung bzw. Beteiligung: Arbeitnehmer k├Ânnen sich am Dienstwagen beteiligen

Eine Firma kann sich nicht immer ohne weiteres die Stellung eines Dienstwagens leisten. Um dennoch in den Genuss dessen Nutzung zu kommen, k├Ânnen Arbeitnehmer eine Zuzahlung aus eigener Tasche leisten. Das wird auch steuerlich ber├╝cksichtigt.

Nutzungsentgelte und andere individuelle Zuzahlungen des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber f├╝r die au├čerdienstliche Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs mindern den Wert des geldwerten Vorteils aus der Nutzungs├╝berlassung. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (BFH, Urteile vom 30. November 2016, Az. VI R 2/15 und Az. VI R 49/14).

Individuelle Zuzahlungen mindern den geldwerten Vorteil

Der BFH hat dabei seine Rechtsprechung zugunsten der Steuerpflichtigen insoweit angepasst, als dass bei Anwendung der so genannten 1-%-Regelung nun nicht mehr nur ein pauschales Nutzungsentgelt (s. ÔÇ×Was k├Ânnen Sie tun?ÔÇť unten) steuerlich ber├╝cksichtigt werden muss. ÔÇ×M├Âglich ist nun auch eine individuelle KostenbeteiligungÔÇť, erkl├Ąrt Steuerberater Wolfgang Dill aus Limburg an der Lahn. ÔÇ×Die Finanz├Ąmter m├╝ssen jetzt auch ÔÇô entgegen der bisherigen Handhabe ÔÇô einzelne (individuelle) Kosten des Arbeitnehmers anerkennen.ÔÇť Das gleiche soll nun auch f├╝r individuelle Zuzahlungen bei der Fahrtenbuchmethode gelten.

Geldwerte Vorteil kann aber lediglich auf bis zu null Euro sinken

ÔÇ×Allerdings kann der geldwerte Vorteil aus der Dienstwagen├╝berlassung durch Zuzahlungen des Arbeitnehmers lediglich auf bis zu null Euro sinkenÔÇť, so der Limburger Steuerexperte. Ein etwaiger geldwerter Nachteil kann aus der ├ťberlassung jedoch nicht entstehen ÔÇô auch dann nicht, wenn die Eigenleistungen des Arbeitnehmers (aus welchen Gr├╝nden auch immer) den Wert der privaten Dienstwagennutzung und der Nutzung des Fahrzeugs zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst├Ątte ├╝bersteigen. ÔÇ×Ein verbleibender ,Restbetrag‘ bleibt daher ohne steuerliche AuswirkungenÔÇť, so Steuerberater Dill. Er k├Ânne insbesondere nicht als Werbungskosten bei den Eink├╝nften aus nichtselbstst├Ąndiger Arbeit abgezogen werden.

ÔÇ×Fraglich ist momentan noch, ob die Finanz├Ąmter die neue, steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung auch tats├Ąchlich z├╝gig anwendenÔÇť, ├Ąu├čert der Steuerexperte Bedenken. Wenn es ├ärger rund um die Zuzahung zum Dienstwagen geben sollte, ist der Steuerberater der richtige Ansprechpartner. Er kann bei der Entscheidung helfen, ob sich ein Einspruch gegen einen ablehnenden Bescheid lohnt.

Foto: ocskaymark/123rf.com


Was k├Ânnen Sie tun?

Pr├╝fen Sie, welche Art der Zuzahlung sich am meisten lohnt

Neben der erw├Ąhnten individuellen Kostenbeteiligung ist auch eine pauschale Kostenbeteiligung des Arbeitnehmers am Dienstwagen m├Âglich. Er kann demnach ein entweder pauschales oder kilometerbezogenes Nutzungsentgelt zahlen (also z.B. 200 Euro pro Monat oder 0,20 Euro pro gefahrenen Kilometer). Die Ausgaben des Arbeitnehmers rechnet das Finanzamt auf den Nutzungsvorteil aus der Dienstwagen├╝berlassung an. Pr├╝fen Sie mit uns, welche Methode sich am ehesten f├╝r Sie lohnt: kontakt/at/steuerberater-dill.de

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