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DILL-NEWSLETTER 6/2018: Bundesregierung beschlie├čt Einf├╝hrung einer Sonder-AfA

Bau g├╝nstiger Mietwohnungen wird steuerbeg├╝nstigt

Sonder-AfA: Bau g├╝nstiger Mietwohnungen wird steuerbeg├╝nstigtIn vielen St├Ądten ist der Mietwohnungsmarkt derzeit ÔÇô gelinde gesagt ÔÇô angespannt. Um hier f├╝r Entspannung zu sorgen, will die Bundesregierung den Wohnungsbau ankurbeln. Dazu wird nun eine Sonder-AfA f├╝r den frei freifinanzierten Neubau von g├╝nstigen Mietwohnungen eingef├╝hrt.

ÔÇ×K├╝nftig k├Ânnen Investoren vier Jahre lang zus├Ątzlich jeweils f├╝nf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Mietwohnung bei der Steuer geltend machenÔÇť, erkl├Ąrt Steuerberater Wolfgang Dill aus Limburg. M├Âglich wird das durch eine befristete Sonderabschreibung, die nun von der Bundesregierung beschlossen wurde. ÔÇ×Die bisherige Abschreibungsm├Âglichkeit von j├Ąhrlich zwei Prozent bleibt aber nat├╝rlich daneben bestehenÔÇť, so der Limburger Steuerexperte. Die Sonderabschreibung gilt f├╝r Bauantr├Ąge, die zwischen dem 1. September 2018 (also r├╝ckwirkend) und dem 31. Dezember 2021 eingehen bzw. eingegangen sind.

Bonus zur regul├Ąren linearen Abschreibung

Das neue Gesetz erlaubt es Bauherren demnach, in den ersten vier Jahren nach Neubau insgesamt 28 Prozent der Kosten von der Steuer abzusetzen (4 x 5% Sonder-AfA + 4 x 2% regul├Ąre Abschreibung = 28%). Eine Mietobergrenze f├╝r die gef├Ârderten Wohnungen ist nicht vorgesehen; sie m├╝ssen jedoch mindestens zehn Jahre vermietet werden. Neben dem Neubau von Mietwohnungen umfasst die Steuerbeg├╝nstigung auch Investitionen in bestehende Geb├Ąude. ÔÇ×Dies geht aber nur, wenn sie zu neuem Wohnraum f├╝hren, wie zum Beispiel bei der Aufstockung von Wohnh├Ąusern um eine weitere EtageÔÇť, f├╝hrt Steuerberater Dill aus.

Kostenobergrenze liegt bei 3.000 Euro pro Quadratmeter

Auch wenn es keine Mietobergrenze geben wird: Gef├Ârdert werden soll vornehmlich der Bau vergleichsweise g├╝nstiger Wohnungen. Deshalb lautet eine Voraussetzung f├╝r die Sonder-AfA, dass die Herstellungs- und Anschaffungskosten nicht mehr als 3.000 Euro pro Quadratmeter betragen. ÔÇ×Doch selbst diese recht g├╝nstigen Kosten k├Ânnen leider nicht voll steuerlich geltend gemacht werdenÔÇť, bedauert Dill. Die Bemessungsgrundlage liegt n├Ąmlich bei 2.000 Euro. ÔÇ×Nur bis zu diesem Betrag wirken sich die Kosten steuerlich ausÔÇť, erkl├Ąrt der Steuerberater.

Angesichts der stetig steigenden Baukosten gerade in St├Ądten und Ballungsr├Ąumen k├Ânnte diese Kostendeckelung daher die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung gef├Ąhrden: Die will mit ihrer Wohnraumoffensive (wozu neben der Sonder-AfA etwa auch das neue Baukindergeld z├Ąhlt) in dieser Legislaturperiode zus├Ątzlich 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime schaffen.

├ťbrigens: Der Bundestag muss dem Vorhaben der Bundesregierung noch zustimmen. 2016 war ein vergleichbares Vorhaben hier noch gescheitert.

Foto: andrey popov/fotolia.de


Was k├Ânnen Sie tun?

Informieren Sie sich als Bauherr umfassend ├╝ber Ihre steuerlichen Abschreibungsm├Âglichkeiten!

Bei Immobilien besteht neben der M├Âglichkeit der linearen Abschreibung (also 50 Jahre x 2%) noch die Wahl zwischen der degressiven Abschreibung (nach festgelegten, ├╝ber die Jahre fallenden Staffels├Ątzen) sowie der Abschreibung nach der tats├Ąchlichen Nutzungsdauer. Wichtig: Ist die Wahl hierzwischen einmal getroffen, kann sie der Steuerpflichtige nicht mehr r├╝ckg├Ąngig machen. Entsprechend wichtig ist eine umfassende und seri├Âse Beratung: kontakt/at/steuerberater-dill.de

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