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DILL-NEWSLETTER 3/2019: Sonderabschreibungen beim Mietwohnungsneubau

Positives Signal fĂŒr den Wohnungsmarkt

Sonderabschreibung: Positives Signal fĂŒr den WohnungsmarktAuf dieses „grĂŒne Licht“ haben private Investoren bereits lĂ€nger gewartet. Nun hat der Bundesrat den Weg fĂŒr eine Sonderabschreibung beim Mietwohnungsbau frei gemacht. Damit soll der Wohnungsmarkt entlastet werden. Aber: Freie Fahrt haben nur besonders gĂŒnstige Wohnungen.

Nach Monaten der Ungewissheit haben private Investoren nun endlich Klarheit: Der Bundesrat hat den Sonderabschreibungen beim Mietwohnungsneubau jetzt zugestimmt. Der Bundestag hatte die Neuregelungen bereits im Dezember 2018 verabschiedet. Allerdings setzte der Bundesrat in der Folge den Gesetzesbeschluss zunÀchst von der Tagesordnung ab. Nun aber stimmte die LÀnderkammer zu.

Insgesamt können 28 Prozent abgeschrieben werden

„Das Gesetz ermöglicht privaten Investoren, befristet fĂŒr vier Jahre jeweils fĂŒnf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung bei der Steuer geltend zu machen. Und zwar zusĂ€tzlich zur bereits geltenden linearen Abschreibung ĂŒber zwei Prozent“, erlĂ€utert Steuerberater Wolfgang Dill aus Limburg. Damit können dann in den ersten vier Jahren insgesamt 28 Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Mietwohnung steuerlich abgeschrieben werden.

Ziel: Bezahlbaren Wohnraum schaffen

„Voraussetzung fĂŒr die Sonderabschreibung ist, dass die Anschaffungs- oder Herstellungskosten 3.000 Euro je Quadratmeter WohnflĂ€che nicht ĂŒbersteigen“, sagt Steuerexperte Dill. Durch diese Begrenzung will der Gesetzgeber den Bau bezahlbarer Mietwohnungen anregen. Es gilt allerdings noch eine zusĂ€tzliche EinschrĂ€nkung: Die Bemessungsgrundlage fĂŒr die Sonderabschreibungen ist auf maximal 2.000 Euro je Quadratmeter WohnflĂ€che begrenzt. „Liegen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten darunter, sind diese in der tatsĂ€chlich angefallenen Höhe den Sonderabschreibungen zu Grunde zu legen“, so der Limburger Steuerberater. Wichtig zu beachten: Liegen die Kosten ĂŒber den eingangs genannten 3.000 Euro pro Quadratmeter, fĂŒhrt dies zum vollstĂ€ndigen Ausschluss der Förderung.

Voraussetzungen fĂŒr den Steuerbonus

Eine weitere wesentliche Voraussetzung ist, dass neuer Wohnraum entsteht. Der Bauantrag muss zwischen dem 31. August 2018 und vor dem 1. Januar 2022 gestellt worden sein bzw. werden. Um sicherzustellen, dass die neuen Wohnungen nicht als Ferienwohnungen (unter-) vermietet werden, hat der Bundestag in seinem Gesetzesbeschluss klargestellt, dass die Wohnungen dauerhaft bewohnt sein mĂŒssen. „Konkret bedeutet dies, dass die Wohnung im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden neun Jahren der entgeltlichen Überlassung zu Wohnzwecken dienen muss“, erklĂ€rt Steuerberater Dill.

Vorgesehen sind darĂŒber hinaus auch SteuerbegĂŒnstigungen fĂŒr Investitionen in bestehende GebĂ€ude. Auch sie greifen nur, wenn sie zu neuem Wohnraum fĂŒhren.

Foto: Romolo Tavani/AdobeStock


Was können Sie tun?

KlĂ€ren Sie, ob die Sonderabschreibung fĂŒr Ihr Bauprojekt in Frage kommt!

Rund um die neue attraktive Sonderabschreibung fĂŒr den Mietwohnungsbau mĂŒssen Investoren einige Spielregeln beachten. Riskieren Sie keinen Ärger mit dem Finanzamt! Wir helfen Ihnen gern: kontakt/at/steuerberater-dill.de

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